Die eigenen Grenzen wahren

Die eigenen Grenzen zu kennen und zu wahren, ist oft eine große Herausforderung. Die eigenen Grenzen in der Interaktion mit anderen sichtbar zu machen und – wenn notwendig – gut und erfolgreich zu verteidigen, dass scheint die Königsdisziplin zu sein.

Meist verhindert die Angst nicht anerkannt und akzeptiert zu werden oder einen Konflikt auszulösen, dass wir unsere Grenzen klar benennen und verteidigen. Oder wir sind uns unsicher darüber, ob die Empfindung der eigenen Grenze eigentlich in Ordnung ist. Gerade, wenn wir uns viel mit anderen vergleichen und deshalb denken, wir müssen genauso viel Stress aushalten oder Überstunden machen, wie die Bürokollegin.

Grenzverletzungen, die wir uns selber zuführen oder eben durch andere zuführen lassen, schwächen uns. Sie sabotieren unseren Selbstwert und unsere Entwicklung.

Das Muster aus Grenzüberschreitung, Abwertung und niedrigem Selbstwert manifestiert sich:

  • Wir lassen Grenzüberschreitungen zu, weil wir Angst haben.
  • Durch die Grenzüberschreitung beweisen wir uns, dass wir es uns selber nicht wert sind, achtsam mit uns und unseren Empfindungen umzugehen. Unser Selbstwert fällt weiter ab.
  • Zusätzlich kritisieren wir uns, dass wir uns mal wieder nicht getraut haben, unsere Grenzen klar zu machen.
  • Je geringer unser Selbstwert, umso mehr Angst vor Ablehnung entsteht, umso weniger trauen wir uns unsere Grenzen zu verbalisieren…

Aber wie kann ich mich aus der Spirale von Grenzüberschreibung  und Selbstsabotage wieder befreien?

Der erste Schritt ist die Erkenntnis dieses Musters und der Wunsch es zu verändern.  Sie möchten endlich zu sich selber und Ihren Grenzen stehen? Sie möchten diese anderen gegenüber gut vertreten? Dann braucht es die klare Entscheidung, aus dieser destruktiven Dynamik auszusteigen.

Sie sind fest entschlossen? Wunderbar! Ich habe Ihnen einen vierwöchigen Trainingsplan zusammengestellt. Versprochen, am Ende des Trainings ist Ihr MUTmuskel so stark, dass Sie Ihre Grenzen auch in der Interaktion mit anderen gut verteidigen können.

Die Trainingswoche startet jeweils freitags anstelle von montags. Warum auch nicht:-) Freuen Sie sich auf den ersten Trainingsimpuls am kommenden Freitag an dieser Stelle!

Herzlich
Ihre Tanja Peters