MUT und Glück

Wann warst Du das letzte Mal so richtig glücklich? Ausgefüllt mit einem satten Gefühl – Zufriedenheit und Dankbarkeit in jeder Zelle – angefüllt mit Lachen und tiefer Freude?

Ich habe mich gestern genauso gefühlt. Wir sind mit den Fahrrädern zu Freunden gefahren. Über die Felder und Landstraßen in Richtung Buchheim. Ich fahre ein älteres Hollandrad, bei dem die Gänge oft streiken. Schnelligkeit erreiche ich also nur durch heftiges Trampeln, während mein Mann mit 7 Gängen eher entspannt neben mir hergleitet. 😉

Aber ich wollte schneller sein, also habe ich alle Kraft und Energie in die Pedale gegeben und habe mich den kleinen Berg vor meinem Mann hochgeackert. Und dann dieser Moment, wenn die höchste Steigung überwunden ist und es auf einmal ganz einfach wird, nur loslassen, rollen, den Wind im Gesicht spüren, die grüne Landschaft um und der blaue Himmel über uns. Um dann miteinander ungebremst den Berg runter zu juckeln. Pures Glück für mich!

Wer meine Vorträge und mich kennt, weiss, dass Radfahren für mich – nach einigen doofen Stürzen- eher angstbesetzt ist. Radausflüge sind deshalb immer auch ein MUTmuskeltraining für mich, vor allem den Berg runter. Und deshalb machen mich genau diese Momente auch so glücklich. Weil ich mich traue. Weil es sich herrlich anfühlt. Weil ich Sie mit meinem Mann teilen kann. Weil es mich frei macht, wenn nicht die Angst bestimmt, wo es lang geht.

Schon Julia Engelmann hat gesagt: MUT ist auch nur ein Anagramm von Glück! Für mich wahr, heute mehr denn je!

Ich wünsche Euch mutige und glückliche Zeiten
Eure Tanja