Nachtrag – hier der vierte Irrtum über Positionierung

Es muss total krachen, mindestens eine neue Jobbezeichnung muss her!

Auf jeden Fall darf danach weder Coach, noch Berater, noch Trainer da stehen. Es muss ein ganz neues Wort her, etwas ganz Besonderes, was alles vereint und noch von keinem Kollegen oder Kollegin genutzt wird. Manch einer konstruiert dann sehr lange an Wörtern oder ganzen Wortketten rum und man ist beim Lesen ganz irritiert, was sich wohl dahinter verbergen mag?

Eine neue tolle Bezeichnung ist keine Positionierung, wenn sich dahinter derselbe Bauchladen wie vorher verbirgt.

Ein toller neuer Name für Deine Tätigkeit zeugt eher von einer schlechten Positionierung, wenn Deine Kunden ihn nicht verstehen und erst mal nachfragen müssen, was es denn genau bedeutet. Interesse wecken ist immer gut, Unverständnis eher kontraproduktiv.

Am Ende gilt dasselbe wie beim Slogan: entwickelt sich ein griffiger und einschlägiger Begriff für das was Deine Kernkompetenz ausmacht, wunderbar arbeite damit. Aber einen mehr schlecht als recht hinzubiegen und zu denken, dass dieser Begriff ein Zeichen für „gut positioniert ist“, geht leider am Thema vorbei.

Positionierung entsteht für mich immer aus den Feldern Kompetenz, Motivation und Berufung.

  • Was kann ich richtig gut? Was fällt mir total leicht?
  • Was bringt mein Herz zum Schwingen?
  • Was lässt mich morgens fröhlich aus dem Bett steigen?

Ist diese Schnittmenge gefunden und innerlich klar, lässt sie sich oft gut in die Sichtbarkeit bringen. Eben auch ohne neue Jobbezeichnung und Slogan, einfach so. Authentisch. Klar. Kompetent.

Und falls Du jetzt erfahren willst, ob und wie das für Dich gehen könnte, dann gibt es ein besonderes Angebot von mir für Dich. Ich freue mich auf Deine E-Mail.