Reisen, die den Horizont erweitern!

Wir haben uns aufgemacht: Neun kompetente Beraterinnen und wunderbare Frauen, um Marokko zu erkunden, unsere Kompetenzen zu erweitern und möglichst dabei noch selber zu wachsen. Unsere erste Station hat uns nach Marrakesch geführt. Es ist bunt, laut, anders, warm, freundlich, es riecht und schmeckt nach Orient…

Coaching-Beratung-Köln-marokko-gewürze (Small)
Wir genießen die Stadt und lassen uns treiben. Und ich bin begeistert von der Andersartigkeit der Kultur und dem Leben der Marokkaner. Natürlich gibt es auch viel Armut, Kinder die betteln oder Kleinigkeiten an der Straße verkaufen.

Coaching-Beratung-Köln-marokko-lampen (Small)

Und dann das Verhandeln, eine Kunst für sich! Man muss sich einlassen auf den Tanz, der beginnt, sobald man sich eine Ware länger anschaut und den Preis erfragen möchte. Dann geht der Tanz los. Der Verkäufer führt, mit dem ersten Preis den die Käuferin nennt, wird der Takt bestimmt. Handelt es sich um einen kurzen Tanz, an dessen Ende das Auseinandergehen ohne Kauf steht oder gehen beide immer wieder preislich aufeinander zu, ein langsamer, sich drehender Tanz beginnt. Ein vor und zurück, manchmal charmant und mit viel Freude, manchmal fordernd und der Notwendigkeit des Verhandelns geschuldet. Oft begleitet von einer Tasse marokkanischem Tee, süß und nach Minze schmeckend oder dem Binden von Turbanen. Dazu natürlich das obligatorische Bild mit dem Shopbesitzer und der Touristin mit Turban. Wenn es gut läuft, gehen am Ende beide zufrieden auseinander, der Verkäufer hat sein Geschäft realisiert, die Käuferin ein vermeintliches Schnäppchen.

Ich habe von Verhandlungen gehört, die Wochen dauern, in denen Verkäufer und potentielle Käuferin immer wieder Tee trinken, die Ware gemeinsam bestaunen und loben, die Preise ausgetauscht werden und dann der nächste Verhandlungsschritt auf den nächsten Tag geschoben wird. Immer in der Hoffnung, dass einer der beiden Verhandelnden einen Schritt zurück weicht und das Geschäft gemacht werden kann.

Nach vielen Verhandlungen, süßem Tee und morgendlichen Weckrufen des Muezzin geht unsere Reise weiter über das Atlasgebirge, quer durch das halbe Land nach Zagora. In Zagora erwartet uns das wunderbare Riad Lamane (www.riadlamane.com), eine Woche Intensivtraining zum Thema „Systemische Teamentwicklung und Beratung“ und zwei wunderbare und erfahrene Dozenten: Liane Stephan und Mohammed El Hachimi. Getoppt wird das ganze noch von wunderbarem Essen, unglaublich freundlichem Personal, tollen Zimmern, jedes individuell gestaltet und eines schöner als das andere…
In dieser Atmosphäre durften wir unsere Beratungskompetenz erweitern und stärken. Als Beraterin auf einer Fortbildung wird man auch immer wieder herausgefordert die eigenen Grenzen und Begrenzungen zu spüren und zu erweitern. Und so geht es nicht nur darum Methoden und Tools auszuprobieren, sondern auch immer wieder innere Arbeit zu leisten und die eigene Persönlichkeit zu entwickeln.

Gegen Ende der Woche stand noch ein Ausflug für uns auf dem Programm. Mit Dromedaren ging es in die Wüste, die nicht weit von Zagora beginnt. Es war eine ganz wunderbare Erfahrung von diesen stolzen Tieren getragen zu werden und der untergehenden Sonne entgegen zu reiten. Und diese Weite und Stille der Wüste…

Coaching-Beratung-Köln-dromedare (Small)

Coaching-Beratung-Köln-zelte-wüste (Small)

Da draußen in der Wüste, wenn man nur noch den Antworten lauscht und nicht mehr fragt. In mir wird es nicht oft leise und ruhig, oft kreisen die Gedanken, Ideen, Themen in meinen Kopf. Aber in dieser Ruhe und Einsamkeit konnte ich zuhören. Und ich konnte die Antworten, die von alleine kommen, hören und annehmen.

Bereichert, ruhiger und klarer bin ich aus der Wüste zurück gekehrt. Ein langer Weg über Afrika näher zu mir, zu der Frau und der Beraterin, die ich sein kann und möchte. Welch ein Geschenk!

Wer Lust hat auch eine solche Erfahrung zu machen, der ist herzlich dazu eingeladen, denn es gibt bald wieder eine Möglichkeit dazu: www.trialogie.com

Herzlich

Ihre

Tanja Peters

PS: Die wunderbaren Bilder wurden von meiner Kollegin Kerstin Huven von den Inbetweenern (www.inbetweener.eu) gemacht! Herzlichen Dank dafür!

PPS: Dieselbe Reise, ein anderer Bericht…